Freitag, 25. April 2008
Warum? Oder "50 Schüsse sind keine Gerechtigkeit"!
fkrug, 21:20h
Warum? Dieses kleine Wort hat echt viel zu sagen. Warum ist das so, fragen kleine Kinder. Warum, weshalb, wieso, ziehen sich durch unser ganzes Leben, man lernt nie aus, hört aber auch nie auf, Fragen an sich und an seine Umwelt zu stellen. Deswegen stelle ich auch so viele Fragen, nur meistens erreichen sie nie denjenigen, der sie beantworten könnte, wenn er es über haupt allgemein begründen kann. Diesmal richtet sich die Frage an den Richter Arthur Cooperman. Warum, sehr geehrter Herr Cooperman, warum? Warum sprechen sie drei Mörder frei? Warum sind 50 Kugeln nicht genug? Im November 2006 wurde ein zweifacher Vater direkt vor seiner Hochzeit von Polizisten mit 50 Schüssen niedergestreckt, weil er deren Auto angefahren hat. Und der Richter begründet sein Urteil damit, dass es nicht genug Beweise gibt, die gegen Notwehr sprechen. Notwehr gegen was? Dagegen, dass die USA sich nur auf ihre Außenpolitik stürzen, überall Weltpolizei spielen, aber nicht die eigenen Probleme in den Griff bekommen? Ein Land, dass soviel Einfluss und Macht hat, lässt sich so bloßstellen, ein Justizwesen, dass in jedem "Bananenstaat" verrufen wäre soll die Gerichtsbarkeit der mächtigsten Volkswirtschaft der Welt dartsellen, ein Witz. Nunja, eine Verlobte und zwei Kindern mehr auf dieser Welt, die ohne Mann bzw. ohne Vater an ihrer Seite auskommen müssen. Das einzige was ihnen geblieben wäre, Genugtuung darüber, dass die Täter ihre gerechte Strafe erhalten würde, damit so etwas nicht noch einmal vorkommt, wurde ihnen nicht gewährt.
Warum?
Warum?
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